Orthopädie, Chirotherapie, Akupunktur

Dr. Frank Stehn

Liebe Patientin, lieber Patient,

als Orthopäde beschäftige ich mich vorwiegend mit allen Erkrankungen und Beschwerden des Bewegungsapparates.

Der Bewegungsapparat heißt Bewegungsapparat, weil er sich bewegt. Und genau da liegt oft das Problem: zu wenig, zu viel, oder die falsche Bewegung führt häufig zu einer Fehlbelastung von Muskeln, Gelenken und Bandscheiben. Zudem verschleißen wir mit zunehmendem Alter, verletzen uns unglücklich oder halten uns schlecht, was ebenfalls zu Schmerzen und anderen Beschwerden im Bewegungsapparat führen kann. Gelegentlich führen auch Störungen im Bereich der Kiefergelenke, sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD), falsche Ernährung, Infektionen, Gewebsübersäuerung, entzündliche Erkrankungen oder allg. ungesunde Lebensumstände zu Problemen im Bewegungsapparat.

Manchmal ist es recht einfach, die Ursachen für die Beschwerden zu finden und zu beheben, oft jedoch braucht es etwas Zeit und Geduld, mit Hilfe von genauen Befragungen, wiederholten körperlichen Untersuchungen, Ultraschallbildern, Laboruntersuchungen, MRT und anderen Hilfsmitteln dem Problem auf die Schliche zu kommen.

Ist die Ursache der Beschwerden gefunden, erstelle ich mit dem Patienten zusammen einen individuellen Behandlungsplan. Dabei bleibt immer genügend Zeit, die für den Patienten wichtigen Fragen zu klären.

Ich selber untersuche und behandle sehr gerne mit manueller Therapie (Chirotherapie), Applied Kinesiology und Akupunktur, aber natürlich auch mit allen anderen Maßnahmen der "klassischen" Orthopädie.

Unsere private Praxisgemeinschaft bietet dabei den richtigen Rahmen für ein ruhiges, zeitintensives und konzentriertes Arbeiten.

Ich freue mich auf Sie
Ihr Dr. med. Frank Stehn

Lebenslauf

geboren 1965

Abitur und Studium in Köln
Facharztausbildung in Mönchengladbach, Essen, Opladen und Korschenbroich
Promotion 2002 bei Prof. Dr. med. Heinrich Meßler, Universität Bonn

1994 Zusatzausbildung in manueller Medizin (Chirotherapie)
1999 Zusatzausbildung in TCM Akupunktur
2001 Zusatzausbildung in Applied Kinesiology
seit 2001 privatärztlich niedergelassen

verheiratet, 1 Tochter

Akupunktur

Nach dem Verständnis der traditionellen chinesischen Medizin besteht alles in uns und um uns herum aus Energie, Chi genannt.

Mal ist das Chi sichtbar, mal unsichtbar, mal bewegt es sich, mal steht es still. In einem gesunden Menschen fließt das Chi auf bestimmten Bahnen, den Meridianen. In einem kranken Menschen staut es sich, ist hier zu viel, dort zu wenig oder fließt in die falschen Richtungen.

Bei der Akupunktur versucht man nun, den Fluss des Chi günstig zu beeinflussen, indem man feine Nadeln in bestimmte Punkte auf den Meridianen sticht. Dies ist nicht sehr schmerzhaft und wird meistens gut vertragen. Oft genügen bei akuten Erkrankungen einige wenige Akupunktursitzungen, bei chronischen Krankheiten können aber deutlich mehr Behandlungen notwendig sein - je nach Krankheitsbild und körperlicher Verfassung des Patienten.

Manchmal lässt sich der Heileffekt der Akupunktur auch durch ergänzende Maßnahmen verstärken. Schröpfen und Schröpfkopfmassage können die Akupunktur unterstützen, da sie einen heilsamen Reiz auf die gewählte Körperregion ausüben, Verspannungen der Muskeln lindern und möglicherweise auch innere Organe positiv beeinflussen.

Manuelle Therapie (Chirotherapie)

Bei der manuellen Therapie geht es, vereinfacht gesagt, darum, Gelenke wieder beweglich zu machen.

Sind Gelenke in der Bewegung eingeschränkt, „blockiert“, führt das oft zu Schmerzen, Muskelverspannungen und Fehlbelastungen. Häufig sind von solchen „Blockierungen“ die Gelenke der Wirbelsäule, einschließlich der Kreuzdarmbeingelenke (ISG), aber auch Schultern, Hüften, Knie und Füße betroffen.

In der manuellen Therapie versucht man nun, nur mit den Händen, ohne weitere Hilfsmittel, diese „Blockierungen“ zu lösen. Gerade an der Wirbelsäule ist dazu ein großes Maß an Erfahrung und Vorsicht nötig.

Wichtig ist, dass nach der mobilisierenden Behandlung ein Bewegungsprogramm vom Patienten durchgeführt wird, damit das mobilisierte Gelenk nicht direkt wieder „blockiert“. Unterstützt wird die manuelle Therapie dann häufig von Krankengymnastik, bei der Muskeln gedehnt und gekräftigt werden.

Applied Kinesiology

Die Applied Kinesiology (AK ) ist eine überwiegend diagnostische Methode, bei der man anhand eines einfachen Muskeltestes feststellen kann, wie ein Patient auf einen Reiz, gleich welcher Art, reagiert.

So läßt sich zum Beispiel schnell und einfach testen,

ob ein Patient ein bestimmtes Medikament oder Nahrungsmittel verträgt,
ob ein Zahn oder eine Narbe ein Beschwerden verursachendes Störfeld ist,
ob ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen besteht,
ob der Körper unter einer Schwermetallbelastung leidet, übersäuert ist oder durch einen Darmpilz belastet wird,
ob ein Akupunkturpunkt indiziert ist
und vieles mehr

Ein besonderer Vorteil der Applied Kinesiology besteht in der Möglichkeit, durch den Muskeltest Zusammenhänge zwischen verschiedenen Störungen aufzudecken, z.B. Zusammenhänge zwischen immer wiederkehrenden Mandelentzündungen und Kniebeschwerden, zwischen Kiefergelenksstörungen und Kreuzschmerzen, zwischen Operationsnarben und Tinnitus usw.

Die Verdachtsdiagnosen werden dann häufig durch Bluttests, Stuhluntersuchungen oder andere geeignete Methoden abgesichert.